May 10th, 2013

Алина

ЛИЗА БЛИЗЕ . ПОЭМА. (отрывок) - 5

Оригинал взят у b_mikhailov в ЛИЗА БЛИЗЕ . ПОЭМА. (отрывок) - 5
da3

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ЛИЗА УХОДИТ.

ПОЯВЛЯЕТСЯ БЕС.

Бес:
"Лиза,
Лимоновской
Прозы
Розги
Пролетарской
Торчат
Занозой!

ЗОновские
Отморозки,
Отроки
Лианозовские,
Имбы
Вы-
Е-
Бать
Бары-
Шню
В бижутерии
От Сваровски!
.......................
Гибель
Империи -
Просто.
FUCK OFF
Роскоши!

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Продолжение следует.
Алина Витухновская.
Ссылка на автора обязательна.

Ссылки на предыдущие части:

http://a-vituhnovskaya.livejournal.com/221499.html - ЛИЗА БЛИЗЕ-4
http://a-vituhnovskaya.livejournal.com/221211.html - ЛИЗА БЛИЗЕ-3
http://a-vituhnovskaya.livejournal.com/221075.html - ЛИЗА БЛИЗЕ-2
http://a-vituhnovskaya.livejournal.com/220697.html - ЛИЗА БЛИЗЕ-1




Алина

ПОМНИТЕ, ЖИЛИ НА ВИЛЛЕ БОРГЕЗЕ

Оригинал взят у b_mikhailov в ПОМНИТЕ, ЖИЛИ НА ВИЛЛЕ БОРГЕЗЕ
Помните, жили на Вилле Боргезе
Вши, Генри Миллер, какие-то люди.
Черной Весною, словно прелюдией,
К Черной Войне юный Эдичка грезил.

Женщин и Славы желали Поэты,
Космополиты эпохи скучной.
Эдичка грезил о пистолете,
О муссолинистом грезил Дуче.

"Эдичка, детка, будешь диктатор!" -
Он приговаривал, сидя в Париже.
И вытаптывал по этапу
Как поэму, судьбу свою Рыжий.

"Эту судьбу принимай как роскошь!" -
Нищегубые либералы
Глупо нашептывали: "Будь, как Бродский!"
Но Ваганьковское - не Вальгалла !

Эта эпоха не для Героя,
Ибо по..х  эпохе Герой.
Волк "Яволь!" в Ноль Луны провоет,
В дьяволический желтый Ноль...

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Алина Витухновская, 2012 г.
Ссылка на автора обязательна.

belousov 1

Furchterregendes Panorama

Furchterregendes Panorama
07.09.2012
Nicht nur russische Künstler hoffen, dass das Putin-Zeitalter bald vorbei ist.  (Bild: picture alliance / dpa / Sergei Ilnitsky) Nicht nur russische Künstler hoffen, dass das Putin-Zeitalter bald vorbei ist. (Bild: picture alliance / dpa / Sergei Ilnitsky)

Furchterregendes Panorama

Kerstin Holm: "Moskaus Macht und Musen", Die Andere Bibliothek, Berlin 2012, 324 Seiten

Die Journalistin Kerstin Holm beschreibt in "Moskaus Macht und Musen" die bedrohliche Wirklichkeit in Putins Russland. Anhand von vier Protagonisten der Kulturszene zeigt sie, wie Gewalt und Korruption blühen - und wie Künstler auf die Verhältnisse reagieren.

Dass die Freiheit der Kunst dem Kreml wenig gilt, hat das Verfahren gegen die Band "Pussy Riot" gerade erst bewiesen. Die drei Musikerinnen wurden zu zwei Jahren Straflager verurteilt, weil sie im Februar 2012 den Altarraum der Christi-Erlöser-Kathedrale in Moskau gestürmt hatten. Ein Urteil, wie es die Kirche gefordert hatte. Dass russische Gerichte nicht unabhängig urteilen, dass Korruption und Gewalt in der zweiten Putin-Präsidentschaft mehr denn je blühen, es aber auch künstlerische Gegenwehr gibt, das alles beweist Kerstin Holm in ihrem neuen, sehr lesenswerten Buch.

Holm, Kulturkorrespondentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Moskau, hat sich vier Künstler und Künstlerinnen ausgesucht, in deren Leben und Werk sich die russische Wirklichkeit sehr unterschiedlich spiegelt: Es sind die Schriftsteller Alina Wituchnowskaja und Wladimir Sorokin, sowie die Komponisten Wladimir Martynow und Wladimir Tarnopolski.

Die Autorin verbindet deren Biografie und Arbeit mit einem Abriss russischer Geschichte von Breschnew bis Putin. Sie erläutert, was die Russen an Putin zunächst so faszinierte: seine - wie sie sagt - Unmenschlichkeit und Effizienz. Kalt hat der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter die Macht organisiert, sich die Medien unterworfen, Gegner auch mit Gewalt ausgeschaltet und den Staat zum verlängerten Arm des Geheimdienstes gemacht.

Vor allem aber ist das Land durchsetzt von Gewalt. Die Mafia bekämpfte der Staat mit Mafiamethoden durch die Geheimpolizei. Staatliche Gewalt ist allgegenwärtig - in Strafanstalten oder bei der Polizei, wie die Dichtern Alina Wituchnowskaja am eigenen Leib erfuhr. Holm berichtet genau und sachlich, fast schon unterkühlt, Schreckliches: Von Gewaltexzessen unter Kindergartenkindern und in der Armee, und auch davon, wie selbstverständlich das Recht des Stärkeren ausgeübt wird. So schlägt der Besitzer einer Luxuslimousine den Fahrer eines alten Moskwitsch, der ihm die Ausfahrt versperrte, einfach zusammen. Affektlos, als wäre es das Normalste von der Welt.

Alltagsbrutalität, die sich beispielsweise in den oft sadistischen Horrorvisionen Wladimir Sorokins widerspiegelt oder auch im Welt- und Menschenekel von Alina Wituchnowskaja, der die Lyrikerin in gefährliche Nähe zu totalitären, neofaschistischen Ansichten bringt.

Der Komponist Waldimir Martynow beklagt vor allem den Verlust an Gottesglauben - die sakrale Energie der Gesellschaft sei aufgezehrt und daher könne man keine bedeutenden Kunstwerke mehr schaffen. Seine Konsequenz: Er verabschiedete sich von der Komposition und schafft nun bewusst handwerklich simple Ritualmusik.

Anders Wladimir Tarnopolski, der wohl bekannteste russische Gegenwartskomponist. Er schreibt vielschichtige Kompositionen, oft zerrissene Klangkunstwerke, die aber auch sinnlichen Genuss bieten.

So bietet Holm ein fesselndes, furchterregendes Panorama russischer Wirklichkeit - des Alltags und der Kunst. Die reagiert unterschiedlich: zornig, trotzig, durch Innerlichkeit und Verweigerung. Und manchmal auch optimistisch: dass das Putin-Zeitalter bald vorbei ist.

Besprochen von Günther Wessel

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1859810/


(c)godunov

DIE SCHWARZE IKONE

DIE SCHWARZE IKONE


Die Welt ist falsch, sie muss zerstört werden: Die russische Schriftstellerin Alina Wituchnowskaja stellte in der Berliner Volksbühne die deutschen Übersetzungen ihrer "totalitären" Gedichte vor

"Nekrorealismusneger / wir, ein Riesenhaufen Dreck / Marodeure, Lasterjäger / eisgekühlter Intellekt. / Wir, Eroberer der Huren / wir, die ganz genialen Dichter / pusten fremden Kreaturen / scharfen Rauch in die Gesichter". Immer wieder zieht Alina Wituchnowskaja das Kinn hoch, so, als ob sie sich selbst dazu ermahnen muss, und blickt, während ihre Gedichte vortragen werden, auf die Zuhörer herab, ohne sie wirklich anzusehen, ein wenig autistisch. "Wir, die ganz genialen Dichter / es ist Zeit sich zu beeilen / loszuschießen, zu vernichten / alles eiskalt abzuknallen". Als ein "Babouschka" zwischen das mühsam Eingedeutschte rutscht, bemächtigt sich ein breites Grinsen ihres Gesichtes. Lächeln kann sie also, die "schwarze Ikone" Russlands.

Wenn man ihre Gedichte liest, würde man das kaum annehmen. Alina Wituchnowskajas Texte sind so schwarz wie das Kleid und der Ledermantel, den sie trägt, und statt einer freundlichen Geste würde man eher erwarten, dass sie im nächsten Moment eine halbautomatische Handwaffe zieht und aller Höflichkeit ein Ende bereitet. Nun aber, da sie zu ihrer Buchpremiere in Deutschland ist, sieht man, dass diese Frau nicht einfach nur tough ist. Sie wirkt freundlich und hellwach, ein wenig kindlich sogar, ihre Haltung aber ist um einen Stolz bemüht, von dem man spürt, dass er hart erkämpft werden musste. "Ich bin auf dem Rachefeldzug für die Tränen eines Mädchens."

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http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/schwarzeikone-r.htm


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Германия и Польша поддержали отмену виз с Россией

Оригинал взят у b_mikhailov в Германия и Польша поддержали отмену виз с Россией


Германия и Польша одобряют отмену визового режима между Россией и Европой, сообщили в Варшаве главы МИД Германии Гидо Вестервелле и Польши Радослав Сикорский, передает РИА Новости.

"Мы с министром внутренних дел обратились с письмом в Европейскую комиссию. Мы уверены, что здесь должны добиться каких-то подвижек по визовым вопросам между ЕС и Россией.

Мы проявили гибкость. Долгосрочная цель - отказ от визового режима", - отметил он.

Напомним, что раньше между Польшей и Россией уже действовал безвизовый режим.

http://www.rg.ru/2013/05/10/vizi-anons.html



НА НОЧЬ ГЛЯДЯ: СКАЗКА ПРО КОТА ШРЁДИНГЕРА



Кот Шрёдингера был неуловим для обычного человеческого взгляда. Он любил смотреть на Чёрное Солнце сидя в Тёмной Комнате, причём прямо сквозь стены, поскольку окон в ней не было. Даже если вы захотите поймать Кота, то вряд ли вам это удастся, либо в противном случае, вам придётся вступить во Тьму с риском полного исчезновения в ней. Возможно ли встретиться с Котом не убоявшись Тьмы? Да, но сперва вам придётся решить свою собственную загадку.